Muttertag 2020 – welche Geschenkideen trotz Coronakrise gelingen

In Deutschland findet im Mai alljährlich der sogenannte »Muttertag« statt. Aber warum gibt es diesen besonderen Tag zu Ehren der Mütter? Dieser Artikel offenbart, warum es diesen Tag gibt, welche Geschenke zu diesem Anlass angemessen und besonders beliebt sind und natürlich wie der Tag trotz der Pandemie gelingen kann.


Ursprung vom Muttertag — deshalb feiern wir ihn!

Der Muttertag ist angeblich eine Erfindung der Nationalsozialisten. Dieses Gerücht hält sich hartnäckig und ist dennoch falsch. Zwar nutzten die sogenannten Nazis den Muttertag in den 1930er Jahren für die eigenen Propagandaziele. Aber eigentlich reicht die Geschichte vom Ehrentag aller Mamas viel weiter zurück.

Schon im alten Rom und Griechenland wurden die Göttinnen mit entsprechenden Feiertagen geehrt. Für die Römer war Kybele als sogenannte Muttergöttin eine Feier wert. Im Gegensatz dazu rückten die Griechen ihre Göttin Rhea in den Fokus der Feierlichkeiten. Bei den Griechen handelte es sich um die Mama von Kriegsgott Zeus. All das bekam bereits 250 Jahre vor Christus eine Bedeutung.

Der sogenannte »Mothering Day« wurde schließlich Jahrhunderte später von König Heinrich III. eingeführt. Dies geschah im 13. Jahrhundert und sollte eigentlich die Mutter Kirche ehren. Der Tag war stark durch die religiösen Ansichten dieser Zeit geprägt. Die Treffen der Familien, die seit 2020 kaum noch gestattet waren, sorgten damals für die Etablierung des »Muttertag«.

Muttertag heute — die ursprünglich amerikanische Ehrenfeier

Im Verlauf der Zeit entwickelte sich die sogenannte »Ehrung der Mutterschaft« unabhängig von irgendwelchen religiösen Ansichten. Die Hauptakteurin in diesem Zusammenhang war Anna Jarvis. Sie wollte eigentlich nur ihre eigene Mutter mit einem solchen Tag im Jahr 1905 ehren. Eigentlich standen die typischen Probleme von Frauen im Vordergrund ihrer Aktivität als Frauenrechtlerin. Damit

möglichst viele Menschen von dem Ehrentag erfuhren, erwarb sie extra eine Werbeagentur. Fast 10 Jahre später — 1914 — erkannte Präsident Wilson den Muttertag dann offiziell in den USA an.

8 Jahre nach der offiziellen Anerkennung in Amerika wurde der Muttertag schließlich auch in Deutschland immer bekannter. 1922 war eine Zeit, in der der Nationalsozialismus längst nicht aufgestiegen war. Dementsprechend steht der Muttertag keineswegs mit ihnen in Verbindung. Vielmehr ist der Feiertag pfiffigen Inhabern von Blumengeschäften zu verdanken. Sie hängten einfach

passende Plakate in die Schaufenster ihrer Shops, wodurch der Tag in den Köpfen der Menschen fortan mit Blumen verknüpft wurde. Denn Blumen gelten noch immer als das am meisten gekaufte Geschenk, um Mütter zu feiern.

Geschenkideen — so gelingt Muttertag in der Coronakrise!

Geschenke zum Muttertag stehen für einen großen Teil der Bevölkerung im Vordergrund des Tages. Um die eigenen Mamas und Muttis zu ehren, kommen vorzugsweise Blumen, Pralinen oder Schmuck zum Einsatz. Einzigartigkeit und der besondere Gedanke sind hierbei die wichtigsten Aspekte. Die meisten Kinder schenken der eigenen Mutter etwas, das als besonders empfunden wird. Im Grunde zielt das Geschenk darauf ab, eine einzigartige und besondere Erinnerung zu schaffen. Doch wie gelingt der Muttertag während des Kontaktverbots in der derzeitigen Krise?

Der Besuch bei Mama fällt für die allermeisten seit 2020 aus. Die Coronapandemie verhindert in den allermeisten Fällen die Sozialkontakte mit Personen aus dem Kreis der sogenannten Risikogruppen. Die eigenen Eltern können aufgrund ihres Alters bereits zur Risikogruppe zählen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, bleibt also der Besuch weg. Damit der Muttertag dennoch etwas Besonderes wird, bieten sich immer noch einige einzigartige Geschenkideen an.

Grüße per Videobotschaft — ganz großes Kino für die Mama

Wie wäre es beispielsweise mit einem besonderen Muttertagsgruß in Form einer Videobotschaft? Das Internet ermöglicht heutzutage eine große Vielfalt an spannenden Optionen für Videogrüße an Familie und Freunde. Wer sich mit dem Internet nicht wohlfühlt, kann seinen Videogruß auch mit der Kamera am Smartphone aufnehmen, über den PC auf einen USB-Stick speichern oder auf eine DVD brennen. Das fertige Video kann dann per Päckchen oder Brief der Mutter geschickt werden. Sofern die Mutter über ein entsprechendes Endgerät verfügt, steht der Freude zum Muttertag dann kaum mehr etwas im Weg.

Persönliche Pakete — mit Liebe gepackt, pünktlich geliefert

Neben der Nutzung moderner Technologien bieten sich natürlich auch die Klassiker für den Muttertag an: Blumen aus dem Online-Versandhandel kommen im Regelfall pünktlich und in guter Qualität beim Empfänger an. Ebenso können kleine Muttertagspakete verschickt werden. Gerade jetzt, da der Coronavirus das soziale Leben weitgehend lahmgelegt hat, bieten sich klassische Wege für Grüße und Geschenke an.

Für die kostspieligere Tradition können schöne Halsketten, Armbänder oder Ohrringe verschenkt werden. Bei Ringen spielt die Ringgröße eine wichtige Rolle! Nicht jeder weiß die Größe. Deshalb sind Ringe zum Muttertag immer mit ein wenig mehr Aufwand verbunden. Ähnlich ist der Anspruch beim Parfüm als Geschenk zum Muttertag. Der Duft passt im Idealfall natürlich zur eigenen Mutter. Wer ihren Geschmack genau kennt, macht mit einem Parfüm zum Muttertag sicherlich nichts falsch.

Praktisch orientierte Geschenkideen sind liebevoll gestaltete Küchenutensilien, wie z. B. Backformen in Herzform oder Ausstechformen für Kekse und dergleichen. Auch besondere Kleidungsstücke kommen als Muttertagsgeschenke infrage —sofern die entsprechende Kleidergröße bekannt ist.

Muttertag: persönliche Geschenkideen trotz Coronakrise

Der Muttertag ist ein Tag, an dem die Mütter gefeiert werden. Sie bringen neues Leben in die Welt und opfern sich häufig für ihre Familien auf. Selten übernehmen Väter solch einen großen Anteil an der Hausarbeit und Kindererziehung. Der Ehrentag ist daher traditionell ein Tag, an dem vor allem Blumen, kleine Aufmerksamkeiten und liebevolle Grüße auf der Tagesordnung stehen. Kinder schenken oft Selbstgemachtes. Erwachsene wählen hingegen Geschenke, die etwas kosten. Von Blumen über Backformen und Schokolade bis hin zum Schmuck ist vieles möglich. Wichtig ist aber vor allem eines: der liebevolle Gedanke an die eigene Mutter — auch abseits von Feiertagen.