Ein guter Vater sein

Jetzt sind Sie also endlich Vater und Sie überlegen sich wie Sie tatsächlich die Rolle eines guten Vaters einnehmen können. Es sieht so aus, als müssten Sie es einfach machen und dabei lernen! Es gibt diverse Tipps, die man hier ganz einfach anwenden kann und die man beachten sollte, damit es klappt und man tatsächlich ein guter Vater sein kann. Die Vaterrolle ist eben nicht einfach.

Ein guter Vater sein heißt Nerven bewahren

Sie können durchaus ein Gefühl der Angst verspüren, wenn Hebammen, Ärzte und Gesundheitsberater verschwinden und Sie buchstäblich das Baby halten. Dies wird auch mit dem Aufwachen Ihres Babys, dem Weinen lauter und dem seltsamen Stillschluckauf zu tun haben. Jetzt heißt es aber, ruhig bleiben und die Partnerin daran erinnern, was für eine großartige Arbeit sie bisher geleistet hat. Sie immer loben und ermutigen.

Wissen, wen man fragen muss

Stellen Sie sicher, dass Sie alle wichtigen Telefonnummern kennen, die Sie benötigen: Ihre Hebamme, Ihren Arzt und Ihren Gesundheitsberater. Auf diese Weise, wenn Sie sich um etwas Sorgen machen, können Sie schnell die beste Person um Rat fragen. Sie können auch Kontakt zu Ihrem Geburtshelfer, Ihrer örtlichen Stillberaterin und der Nationalen Stillhilfe knüpfen.

Einkaufen bis zum Umfallen

Füllen Sie Ihre Schränke und Gefrierschränke mit viel Essen, ideal für schnelle und einfache Mahlzeiten. Allzu oft wird es an einem Tag einfach zu viel zu tun geben, um noch Zeit zum Kochen zu haben. Akzeptieren Sie, dass die Mahlzeiten anfangs vielleicht nicht ganz so lecker sein werden und seien Sie bereit dazu, bei Bedarf auch mal eine Pizza zu bestellen. Auch wenn das bedeutet, dass Sie häufig zum Fastfoodladen in der Nähe fahren müssen!

Lernen Sie auch den örtlichen Supermarkt und die entsprechende Baby Abteilung kennen. Sie möchten nämlich sicher in der Lage sein bei Bedarf Windeln, Salben und Babynahrung und alle anderen wichtigen Dinge zu besorgen.

Der eigene Herr sein

Ein guter Vater sein heißt sein eigener Herr sein und sich darüber im Klaren zu sein, was man selbst wert ist. Sie werden in den ersten Tagen, in denen der Partner und das Baby zu Hause sind, sehr gefragt zu Hause sein. Schätzen Sie das! Freunde, Familie und sogar Nachbarn, die Sie kaum kennen, werden vielleicht sogar immer wieder mal auftauchen, um einen Blick auf das Baby zu werfen.

Während es immer schön ist, beliebt zu sein, kann es anstrengend sein, so vielen Leuten Zugriff in das eigene Leben zu gewähren. Seien Sie bereit dazu, Menschen auch mal abzuweisen, wenn Ihr Partner, Ihr Baby oder Sie das Gefühl haben, dass Sie damit nicht zurecht kommen und Ihre Ruhe möchten.

Telefon auch mal abschalten

Um auch mal abzuschalten, muss es möglich sein, das Telefon auch einfach mal abzuschalten. Das Telefon wird wahrscheinlich deutlich öfter klingeln, als gewohnt, wenn Freunde und Familie anrufen, um zu gratulieren und alles über das Neugeborene herauszufinden. Wenn das unaufhörliche Klingeln beginnt zu stören, nehmen Sie eine Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter auf, die alle Neuigkeiten enthält. Sie können dann später zurückrufen, wenn Sie Lust dazu haben.

Die Mutter verwöhnen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie sich um Ihre Partnerin kümmern und ihr das Leben leichter machen können. Lassen Sie ihr ein entspanntes Bad ein. Massieren Sie ihre Schultern. Kochen Sie ihre Lieblingsgerichte und bringen Sie ihr kleine Schnittchen und Getränke vorbei, während sie stillt.

Die meisten Mütter sind müde und hormonell verändert. Sie brauchen den Vater, um das alles durchzustehen. Sie wird diese Bemühungen so sehr schätzen, dass es auf lange Sicht ein großer Vorteil für Ihre Beziehung sein wird, und Sie werden sich näher als je zuvor kommen.

Sprechen und Zuhören

Sie und Ihr Partner können nicht genug kommunizieren. Geben Sie dem Baby und dem Partner viel Lob und seien Sie ehrlich darüber, welches Gefühl in Ihnen aufkommt, ein guter Vater zu sein. Das Letzte, was Sie tun sollten, ist es alles in sich hinein zu fressen und unglücklich zu bleiben.

Im Gegenzug müssen Sie auch auf Ihre Partnerin hören. Verstehen, dass sie zwar weinerlich und vielleicht auch mal übertrieben reagiert, aber alles, was sie von einem guten Vater möchte, ist Liebe und Unterstützung.

Komplimente aussprechen

In den ersten Tagen wird der Sex wahrscheinlich nicht ganz oben auf der Prioritätenliste Ihres Partners stehen. Die Frau des Hauses ist wahrscheinlich viel zu müde, erschöpft und denkt nicht gerade positiv über ihren Körper.

Nehmen Sie sich das zu Herzen und helfen Sie ihr sich wieder geliebt und attraktiv zu fühlen. Das gelingt, indem Sie viel mit ihr Kuscheln und indem Sie Worte finden, die zeigen, wie schön sie ist. Das gilt insbesondere auch, wenn sie sich die Haare nicht gewaschen hat und seit einer Woche den Pyjama anhat.